Zwei Flächenbrände innerhalb weniger Stunden (02.07.2019 / Neulohe/Buchhorst)

Etwa jeweils 50 Einsatzkräfte bei Getreidefeldbränden im Einsatz

Gegen 14.00 Uhr löste die Rettungsleitstelle mit dem Alarmstichwort „ Flächenbrand, mittel Neulohe Staffhorster Straße“ Alarm aus. Das Tanklöschfahrzeug aus Holte – Langeln war zuerst an der Einsatzstelle. Der Fahrer eines Mähdreschers hatte beim Mähen des Gerstenfeldes plötzlich Rauch entdeckt und sofort den Notruf 112 gewählt. Anschließend versuchte er die zündelnden Flammen auszuschlagen. Nachdem die Holter Einsatzkräfte mit den Löscharbeiten begonnen hatten folgten weitere Einsatzkräfte aus Wietzen, Oyle, Buchhorst – Behlingen – Mehlbergen mit wasser-führenden Fahrzeugen. Ferner rückten die Feuerwehren aus Marklohe, Lemke, Bötenberg und Dolldorf – Blenhorst an so dass etwa 50 Feuerwehrleute vor Ort waren. Zwei Landwirte waren ebenfalls mit ihren Schleppern und Scheibeneggen angerückt um den Stoppel umzubrechen und dem Feuer die Nahrung zu entziehen. Da sich die Flammen angefacht durch starken Wind auf die Rückseite der Wohnsiedlung Forststraße bewegten löschten und bewässerten die Tanklösch-fahrzeuge diesen Bereich intensiv. Mit Feuerpatschen konnten kleinere Brandnester erstickt werden. Nach einer Stunde rückten die Feuerwehren wieder ein und übergaben die Einsatzstelle an den Besitzer. Außer dem verbrannten Stoppel ist kein Sachschaden entstanden.

Buchhorst:

Gerade zwei Stunden waren die Feuerwehren der Samtgemeinde Marklohe von dem Getreidefeldbrand in Neulohe zurück im Standort, da gab es erneut Alarm. Diesmal brannte eine größere abgeerntete Fläche an der Kreisstraße 34 kurz vorm Ortseingang Buchhorst. Ein Lohnunternehmer presste Quaderballen als es plötzlich brannte. Er wählte sofort den Notruf 112. Die Ortsfeuerwehr Buchhorst – Behlingen – Mehlbergen war mit ihrem Tanklöschfahrzeug als erste an der Einsatzstelle. Angefacht durch starken Wind brannten Strohschwaden und etwa 15 bis 20 frisch gepresste Schnitzelballen. Das Feuer drohte in Richtung Ortsmitte in ein weiteres Getreidefeld zu laufen. Zwei Traktoren mit großen Scheibeneggen und die nachrückenden Feuerwehren konnte das Feuer aber aufhalten. Vorsorglich hatte Einsatzleiter Heinrich Meyer eine B – Leitung über 500 Meter entlang der Straße verlegen lassen. Ein Lohnunternehmer aus Wietzen rückte mit einem 30.000 Liter Wasserfass an um die Tanklöschfahrzeuge zu versorgen. Im Einsatz waren wieder die Ortsfeuerwehren aus Wietzen, Holte – Langeln, Dolldorf – Blenhorst, Bötenberg, Oyle, Marklohe und Bücken. Außer dem verbrannten Stroh auf einer mehrere 1000 Quadratmeter großen Fläche ist kein Schaden entstanden. Im Einsatz waren wieder etwa 50 freiwillige ehrenamtliche Einsatzkräfte die erneut für zwei Stunden ihren Arbeitsplatz verlassen hatten um zu helfen.

Text: Uwe Schiebe, Gemeindepressewart SG Marklohe